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Fantasy Bücher schreiben als Autorin Ü40 – Interview mit Harlow Alexander

  • Autorenbild: Harlow
    Harlow
  • 22. Dez. 2025
  • 10 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 20. Feb.


Sag mal, Harlow, wie wird man eigentlich Autorin?

In diesem Selbst‑Interview erzähle ich dir, wie ich zum Schreiben kam, warum ich erst mit über 40 mein Debüt veröffentliche und welche Bücher ich selbst gern lese. Psst, mit ein paar Einblicken, die ich bisher selten gegeben habe.


Interview mit Autorin Harlow Alexander


Wer ist Harlow?


Harlow ist eine Fantasy-Autorin, die Geschichten mit queeren Figuren zum Träumen, Fühlen und Nachdenken schreibt. Obwohl Bücher und das Schreiben sie schon seit der Kindheit begleiten, hat sie sich erst später im Leben dazu entschlossen, ihre Geschichten zu veröffentlichen. Mittlerweile lektoriert sie auch. Harlow stammt von der norddeutschen Küste und Küstensettings und Meeresmagie finden sich an vielen Stellen in ihrem Werk.


Harlow ist mein Pseudonym. Du kannst mich gerne mit diesem Namen ansprechen. Oder du sagst einfach Svea. So heiße ich nämlich in Wirklichkeit.


Was machst du, wenn du nicht schreibst?


Mich darüber ärgern, dass ich gerade nicht schreibe. ;-) 


Im Ernst: Als Mama von drei Kindern inkl. Mann und Eigenheim, mit Teilzeit-Festanstellung und nebenberuflich selbstständig, habe ich wirklich genug zu tun, wenn ich gerade nicht schreibe. Schreiben ist oft das, was ich tue, wenn andere lesen, Sport treiben, ausgehen, etc. Kurz: Es ist mein Hobby. Gleichzeitig aber eben auch ein Beruf, von dem ich ab und zu Abstand brauche. Dann lese ich (viel zu selten), gehe spazieren oder bastele an meinen Miniaturen oder meiner Website. Früher habe ich viel gezeichnet, eine Zeit lang mal genäht und so manches Möbelstück geupcycled. 


Kreativsein in allen möglichen Formen ist mein Ding. Und da ich introvertiert bin, mache ich das am liebsten allein, aber der Austausch mit anderen “Buchmenschen” ist mir auch sehr wichtig. Also melde dich gerne bei mir und wir schnacken ein bisschen über Bücher und so.


Was liest du selbst am liebsten?


Das, was ich selbst schreibe. Also Phantastik in allen Facetten und am liebsten queer. Ich bin wirklich froh darüber, dass der Buchmarkt und Bücher an sich so viel diverser geworden sind. Zwar habe ich Tolkien und Co. in meiner Jugend verschlungen, aber die Geschichten, die mich wirklich berühren, sind andere. Cozy Fantasy ist auch beim Lesen mein Herzgenre und in jüngster Zeit verliere ich mich vermehrt in literarischen Fantasygeschichten. 


Manchmal finde ich es schade, dass ich nicht (mehr) einfach nur lesen kann, sondern ständig analysiere, wie etwas geschrieben wurde, wie es wirkt und was davon ich in mein eigenes Schreiben übernehmen könnte. Ich lese wie eine Autorin und manchmal sogar wie eine Lektorin. Eine Geschichte, die es schafft, mir diese Brille abzunehmen und mich einfach reinzieht, ist in meinen Augen eine sehr gute Geschichte.





Welche Bücher und Autor*innen haben dich und dein Schreiben geprägt?


Wahrscheinlich jedes Buch, das ich jemals gelesen habe. Auch die, die ich nicht mochte. Konkret: Klassiker von Oscar Wilde, Edgar Allan Poe, 1984 von George Orwell, Bram Stokers Dracula und Frankenstein von Mary Shelley, und viele andere mehr. An moderneren Autoren noch Terry Pratchett und Neil Gaiman. (Letzteren nenne ich hier aus Gründen gar nicht gern, aber er gehörte eben dazu.)


In meinen Lieblingsgenres sind da drei Romane, die mich in den letzten Jahren begeistert haben und dazu gebracht haben, selbst genau so schreiben zu wollen: Mr. Parnassus’ Heim für magisch Begabte von TJ Klune, Der Leuchtturm an der Schwelle der Zeit von Natasha Pulley und Piranesi von Susanna Clarke. Ob man den Einfluss dieser Werke in meinen Geschichten sieht? Lies meine Bücher und entscheide selbst.


Wie bist du zum Schreiben gekommen?


Eigentlich kam das Schreiben eher zu mir. Ich hatte schon immer Geschichten im Kopf und bin in einem Haus voller Bücher aufgewachsen. Sobald ich schreiben konnte, fing ich an, meine Geschichten zu Papier zu bringen, handschriftlich in Schulheften. Als jemand mich in der dritten Klasse auf dem Schulhof fragte, was ich werden wollte, sagte ich natürlich “Schriftstellerin”. Die wenigen Leute, denen ich mein Geschriebenes zeigte, fanden es toll. Meine Deutschlehrer*innen bescheinigten mir Talent. 


Wenn ich schrieb, war ich im Flow und tauchte über Stunden komplett ab. Als mein Vater früh starb, vergrub ich mich ins Lesen und Schreiben. Ohne (meine) Geschichten wäre ich wohl durchgedreht. Das Schreiben hat mich stets begleitet. Dennoch dauerte es viele Jahre, bis ich verstand, dass ich nicht ohne kann und dem Schreiben viel mehr Raum in meinem Leben geben muss. Denn das ist, was ich am besten kann, am liebsten mache und wo ich vollkommen Ich sein kann.


Muss man Literatur studieren, um Autorin zu werden?


Nein, musst du nicht. Es gibt nur eine Sache, die du tun musst, um Romanautorin zu sein: Schreiben. Je nach Auffassung musst du nicht mal etwas veröffentlichen, um dich Autorin zu nennen. Es ist keine offizielle Berufsbezeichnung und du musst nichts Spezielles studieren. Ich kenne viele Autorinnen, die hauptberuflich etwas ganz anderes machen. Und einige, die tatsächlich Literatur studiert haben und sagen, dass das Studium ihnen fürs Schreiben und Schreibhandwerk eigentlich nichts gebracht hat.


Ich selbst habe Sprach- und Kulturwissenschaften studiert und den Abschluss als Diplom-Dolmetscherin und Übersetzerin gemacht. Die Liebe zu Sprache war schon immer da, aber ich habe erst später gemerkt, dass das Schriftliche mir mehr liegt als das Mündliche. Aber auf das Schreiben hatte auch mein Studium gar keinen Einfluss. Das ist alles aus Ratgebern, Online-Schreibtipps, viel lesen und vor allen Dingen schreiben, schreiben, schreiben gewachsen.


Mit Ü40 Debütautorin – Ist das nicht zu spät?


Zu spät für irgendwas ist es erst, wenn ich tot bin. Also meiner Meinung nach ist es nicht zu spät für einen Debütroman, wenn du keine 20 mehr bist. Im Gegenteil. Die Bücher, die ich mit 20 geschrieben habe, kann man niemandem zumuten. Mit Ü40 hast du viel mehr Erfahrung. Du weißt viel mehr über die Welt, Menschen, dich selbst und über das Schreiben.


Selbst wenn du nicht schon jahrelang im stillen Kämmerlein geschrieben hast, sorgt deine Lebenserfahrung dafür, dass dein Schreiben mit 40 anders ist als mit 20. Außerdem bist du gefestigter, hast mehr Selbstvertrauen, bist kritikfähiger und lässt dir kein X für ein U vormachen. Sehr nützliche Eigenschaften, wenn man Bücher veröffentlichen will. 


Du machst dir keine Illusionen, sondern packst es an, weil du weißt: Der richtige Zeitpunkt, deinen Traum wahrzumachen, ist genau jetzt. Denn du hast keine 50 Jahre Zeit, herumzueiern. Also, auf geht’s!





Wie würdest du deine Geschichten in drei Worten beschreiben?


Atmosphärisch, charakterzentriert, queer.


Atmosphäre ist mir sehr wichtig. Die Atmosphäre und Stimmungen in einer Szene entstehen nicht in bestimmten Worten, sondern in der Stille dazwischen, in dem, was nicht da steht. Sie sind also unsichtbar, aber fühlbar und unendlich kraftvoll. Durch sie werden wir in eine Geschichte hineingezogen mit Haut und Haar.


Die Handlung entsteht bei mir aus den Figuren heraus, aus ihren Zielen, Ängsten, Stärken, Schwächen und Wunden. Eine Geschichte mit nur minimaler Handlung, aber interessanten Figuren (z.B. eine, die nur aus einem Gespräch besteht), kann unglaublich fesselnd sein. Eine Geschichte mit viel Handlung, aber ohne oder mit nur schwach ausgearbeiteten Figuren berührt beim Lesen kaum bis gar nicht. Darum heißt es bei mir: Figuren zuerst, Plot an zweiter Stelle. Wobei auch meine Plots sehr mitreißend sind. ;-)


Meine Figuren sind queer, und meistens nicht bloß die Hauptfiguren. Das habe ich nie bewusst so geplant. Das ist einfach passiert und war rückblickend schon immer so. 


Warum sind deine Figuren queer?


Ich wusste, dass jetzt diese Frage kommt.

Tja, so genau weiß ich das auch nicht. Vielleicht ist es die Tatsache, dass queere Menschen eine Minderheit darstellen, deswegen oft zusätzliche "Kämpfe" im Leben führen müssen und dadurch von vornherein in einer Außenseiter- und Kämpferrolle sind.

Vielleicht umgehe ich mit queeren Figuren gerne die oft starre Rollenverteilung nach Geschlecht, die in Büchern, aber auch im realen Leben, vorherrscht.

Vielleicht ist es auch einfach so, dass ich selbst gerne Bücher mit queeren Figuren lese und in erster Linie Geschichten schreibe, die ich selbst lesen will.


Auf alle Fälle ist ihre Queerness nur ein Aspekt meiner Figuren und nicht einmal der wichtigste. Stichwort Casual Queerness. Und ich wünsche mir, dass Leute meine Geschichten ganz casual lesen und mit den Figuren mitfühlen, egal ob queer oder nicht. Denn in erster Linie sind meine Figuren einfach menschlich (auch die, die gar keine Menschen sind).





Welche Themen ziehen sich wie ein roter Faden durch deine Bücher?


Neben Küsten- und Meeressettings und entsprechender Symbolik und Motiven tauchen bestimmte psychologische Themen und zwischenmenschliche Beziehungen immer wieder in meinen Geschichten auf. Identität, Zugehörigkeit, Familie, (geerbte) Verantwortung und Schuld, familiäre Konstellationen wie Geschwisterbeziehungen und Eltern-Kind-Beziehungen behandele ich sehr häufig. 


Mutter-Kind- und speziell Mutter-Sohn-Beziehungen und die Auseinandersetzung mit (oft verstorbenen oder abwesenden) Elternteilen sind Themen, die ich aus meiner eigenen Lebenserfahrung und -realität als Mutter und Halbwaise übertrage. Einige meiner liebsten Tropes sind Found Family, Second Chance (nicht nur in Romance), Opposites Attract und Amnesie.


In welchen Genres schreibst du eigentlich und warum?


Ich schreibe in diversen Untergenres der Phantastik, allerdings keine klassischen High Fantasy Epen. Meine Geschichten spielen eher in unserer Welt und Realität oder in einer alternativen Realität, in der Gegenwart oder Vergangenheit. Ich mag es, wenn Magie und Fantastisches ganz selbstverständlich ein Teil der Welt sind, der nicht ausschweifend erklärt werden muss, denn bei mir stehen die Figuren im Mittelpunkt.


Darum schreibe ich sehr gerne in Genres, in denen der Fokus auf Figuren, ihrer Entwicklung und ihrem Miteinander liegt. Das sind z.B. Cozy Fantasy und sein (scheinbares?) Gegenteil, Horror, gern Gothic. Andere Geschichten von mir fallen unter Urban Fantasy, Contemporary Fantasy und Magischer Realismus. Relativ neu ist mein Projekt Perlmutt, das ich als literarische Phantastik mit historischen Elementen bezeichnen würde. Selbstverständlich auch mit queeren Figuren. Ich kann mir gut vorstellen, in Zukunft noch mehr in der Richtung zu schreiben.


Cozy oder düster – Was ist leichter zu schreiben und was schreibst du lieber?


Achje, das klingt ein bisschen nach "Welches deiner Kinder magst du lieber?". Ich könnte mich gar nicht entscheiden. Darum tue ich es auch nicht und schreibe einfach, worauf ich Lust habe. Sehr gerne verbinde ich auch Cozy mit düster und schreibe Cozy Horror. Außerdem gehöre ich zu diesen seltsamen Leuten, die eine zünftige Gothic Novel echt Cozy finden.


Aber zu der Frage, was leichter zu schreiben ist: Eindeutig düstere Stoffe. Da schreiben sich Konflikte, Herzschmerz und Unheil fast von allein. Bei Cozy Geschichten muss der Konflikt zwar eindeutig vorhanden sein, sonst wird es langweilig, darf aber nicht zu abgründig und schrecklich werden. Da die Balance zu halten, ist nicht so leicht. Außerdem finden unterschiedliche Leute ganz unterschiedliche Dinge Cozy, während ein größerer Konsens darüber besteht, was schrecklich und düster ist. Das macht das Schreiben von Cozy Geschichten, die für die Mehrheit der Lesenden wirklich Cozy sind, schwerer.


Plotter oder Pantser – Planst du deine Bücher vor?


Ich plotte. Zumindest die wichtigsten Eckpfeiler brauche ich, um überhaupt losschreiben zu können. Allerdings halte ich mich nicht ewig mit der Planung auf, sondern schreibe relativ zügig los. Ab da ist es ein Hin und Her zwischen schreiben, neu planen oder Plan anpassen, Charaktere weiterentwickeln, weiter schreiben, wieder planen, etc.


Ich erstelle auch keine langen Charakterbeschreibungen mit Lieblingsfarbe, Schuhgröße, Anzahl der Barthaare, usw. Sollte ich beim Schreiben an eine Stelle kommen, an der die Anzahl der Barthaare wichtig ist, lege ich sie dann fest und schreibe sie mir auf. Wenn ich niemals an solch eine Szene komme, muss ich das nicht wissen. Also frag mich bitte nie nach der Lieblingseissorte meiner Charaktere. Wenn sie im Buch nicht zufällig irgendwo Eis essen, habe ich keine Ahnung. Meine ist übrigens After Eight, und deine?


Wie ist deine Meinung zu KI beim Schreiben?


Das Schreiben an sich würde ich mir niemals nehmen lassen. Ich schreibe alles komplett selbst, auch Blogartikel. Aber ich habe KI schon für Dinge rund ums Schreiben genutzt. Dabei stößt man schnell an deren Grenzen. Von falschen Informationen bei Recherche bis hin zu einfallslosen Formulierungsvorschlägen. Obendrein verbraucht die Nutzung von KI extrem viel Wasser.


Darum verlasse ich mich am liebsten auf meinen eigenen Kopf. Der verbraucht weniger Rohstoffe und läuft mit ein paar Schokoriegeln und Honig Latte intus recht zuverlässig. Also: Generative KI beim Schreiben - Nein, danke. Und konsequenterweise auch KI beim Lektorieren, Illustrieren, Coverdesign, etc. - Nein, danke. Tatsächlich habe ich manchmal den Eindruck, mit der Entwicklung von KI schaufelt sich die Menschheit ihr eigenes Grab.


Wie gehst du mit Schreibblockaden um?


Natürlich höchst professionell. Ich heule, ich schreie, ich will das gesamte Manuskript in den Mülleimer kloppen und das Schreiben für immer an den Nagel hängen. Das ist Phase eins. Dann lasse ich das Manuskript links liegen und gehe spazieren. Bei längeren Blockaden mache ich ein paar Tage bis Wochen Pause, denn meistens kommen Blockaden beim Schreiben dadurch, dass mein Alltag und damit mein Kopf zu voll ist mit anderen Dingen. 


Wenn ich mich dann, in Phase drei, wieder dransetze, läuft es entweder wieder oder ich stelle fest, dass da ein riesiges Plothole ist, eine Figur sich unpassend verhält, mir das Thema der Geschichte nicht klar genug ist, oder Ähnliches. Sowas merkt man oft nur mit Abstand zum Text. Und dann kann ich das Problem beheben und es läuft wieder.


Wichtig ist: Keine Panik, nicht das gesamte Manuskript wegschmeißen und nicht der Schreiberei abschwören. Ersteres hat noch nie irgendwas gebracht, zweiteres wirst du später bereuen und das dritte … Come on! Als ob du es jemals aufgeben könntest!





Wie passt das Schreiben in deinen Alltag?


Bitte entschuldige mich kurz, während ich heullache. Das Schreiben passt überhaupt gar nicht in meinen Alltag als berufstätige Dreifach-Mutter mit Eigenheim, mentaler Überforderung an jeder Ecke und an Shiny-New-Project-Syndrom leidend. Ich muss aktiv dafür Platz schaffen. Das geht nur, weil ich es wirklich, wirklich will und weil mich das Schreiben davon abhält, mehrmals täglich durchzudrehen.


Spaß beiseite. Etwas Kreatives wie Schreiben in den eigenen Alltag zu integrieren, klappt nur, wenn man es einplant wie einen Jobtermin. Das bedeutet nicht, dass ich täglich schreibe oder immer zu einer bestimmten Uhrzeit. Aber ich blocke immer wieder Zeit dafür und denke über mein aktuelles Manuskript nach, während ich andere Dinge tue.


Bist du Vollzeit-Autorin oder wärst es gerne?


Ich bin nebenberuflich Autorin und denke nicht, dass sich das mal ändern wird. Da bin ich realistisch. Heutzutage kann kaum ein*e Autor*in vom Schreiben allein leben und durch KI und Co. wird es noch prekärer auf dem Buchmarkt. Außerdem bin ich mir sicher, dass ich meine Freude am Schreiben verlieren würde, wenn ich gezwungen wäre, damit meinen Lebensunterhalt zu verdienen. Dann müsste ich mich nämlich am Markt orientieren und dafür bin ich zu sehr Rebellin. Ich möchte das schreiben, was mich interessiert. Punkt.


In einer anderen Welt hätte ich natürlich nichts dagegen, als Vollzeit-Autorin in meinem Cottage an der schottischen Küste vor mich hin zu schreiben und davon leben zu können. But life is not like that. Und das ist okay für mich. (Wobei, so ein Cottage an der Küste hätte was. Wenn die Kinder erst aus dem Haus sind …)


Was möchtest du als Autorin erreichen?


Natürlich einen Bestseller nach dem anderen schreiben und in die literarische Hall of Fame eingehen. :-) Realistisch betrachtet: Ich möchte Bücher veröffentlichen, die ich selbst gerne lese, die zeitlos sind und meinem literarischen Anspruch genügen. Ich möchte mir die Freude am Schreiben und den Sinn, den es meinem Leben gibt, langfristig bewahren und diese Freude an meine Lesenden weitergeben.


Ein großer Traum ist es, einmal bei einem Publikumsverlag wie Klett-Cotta, o.ä. zu veröffentlichen und dass meine Bücher auch in zehn Jahren noch gelesen werden . Ich sage Bescheid, wenn es so weit ist. Oder du abonnierst einfach meinen Newsletter und erfährst es dort zuerst.


Welchen Tipp würdest du deinem früheren Schreib‑Ich geben?


Oh, da gibt es mehrere, aber wenn es nur ein Tipp sein soll:

Folge deinem inneren Kompass, auch wenn die See rau und stürmisch ist.


In diesem Sinne: I’m sailing on. Ich hoffe, das Interview hat dir gefallen. Vielleicht hast du dich in dem ein oder anderen wiedererkennt oder du fandst es interessant, etwas über mich, meine Geschichten und Arbeitsweise zu erfahren. Fehlt dir noch eine Info? Möchtest du etwas genauer wissen? Dann schreib mir.


Bis dahin, auf Wiederlesen!

XOXO

Harlow 🖤







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Hi, ich bin Harlow,

Autorin magischer Bücher mit queeren Figuren zum Träumen, Fühlen und Nachdenken.

 

Willkommen auf meiner Hexeninsel, wo die Grenzen zwischen den Welten durchlässig sind.

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Fantasy-Autorin fueled by Chai Latte und dem dringenden Bedürfnis, die Bilder aus ihrem Kopf in Worte zu fassen.

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