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Die Mutter des Darkadiums – Interview mit Fantasy-Autorin Sonja Tornefeld

Autorenbild: Svea
Svea
vor 2 Stunden
12 Min. Lesezeit

Nicht nur mein Debütroman ist Teil eines größeren Buchuniversums. Auch andere Autorinnen erschaffen über mehrere Bücher hinweg faszinierende Welten, die uns mit Haut und Haar verschlingen. Eine von ihnen ist Fantasy-Autorin Sonja Tornefeld, die dieser Tage ihren Debütroman veröffentlicht hat. "A Darkadian Tale – Tango und Tod" ist der Einstieg in ihr düsteres Buchuniversum, das Darkadium. In diesem Blogbeitrag gewährt Sonja uns spannende Einblicke ins Darkadium.


Sonja und ich begleiten uns schon eine ganze Weile auf unserem Weg zum Debüt. Ich habe die große Ehre, einige ihrer Romane zu lektorieren, so auch das jetzt erschienene "A Darkadian Tale – Tango und Tod". Ich erlebe hautnah mit, wie ihre Welten und Figuren lebendig werden. Umso mehr freut es mich, dass sie uns heute mitnimmt hinter die Kulissen.



Buchuniversen – Wenn eine Geschichte mehr Raum braucht


Im Gespräch mit Fantasy-Autorin Sonja Tornefeld


Hallo Sonja, schön, dass du da bist. Erzähl uns doch zuerst – möglichst spoilerfrei: Worum geht es in deinem Debütroman?


Hallo Svea, vielen Dank! Mein Debüt spielt im Jahr 1961 in der fiktiven spanischen Kleinstadt Cala Dorada. Der Anwalt Tamás Bethlen lebt dort unter einem falschen Namen, wird aber von seiner Vergangenheit eingeholt, als er das Testament der vermögenden Witwe Martha Cayetana eröffnen soll: Die Verstorbene gehörte, wie er selbst auch, einer einflussreichen Druidenfamilie an. Der Fall droht, seine Identität zu enthüllen. Als er sich entscheidet, die Stadt zu verlassen, findet er sich plötzlich inmitten eines Komplotts wieder: Er wird von Werwölfen und einem unheimlichen Halbdarkadier verfolgt und verliebt sich in eine Wahrsagerin aus einem Zirkus, die zufällig Begünstigte in dem eingangs erwähnten Erbfall ist.


Das Buch ist also eine flotte Mischung aus Urban Fantasy, Romantasy und Krimi, eingebettet in das Spanien zu Francos Zeiten.



"A Darkadian Tale – Tango und Tod" ist der Einstieg in dein Buchuniversum. Wie ist das Darkadium entstanden? Gab es zuerst die Welt, die Figuren oder die Plots? Und wann hast du gemerkt, dass ein Buch nicht ausreicht, um alles zu erzählen?


Da muss ich etwas weiter ausholen. Also zunächst einmal gab es nur einen Mann in einer Höhle, der in einer postapokalyptischen Welt aufwacht. Er muss dann feststellen, dass seit seiner letzten Erinnerung 200 Jahre vergangen sind.


Das war die erste Geschichte des Darkadiums, lange bevor es so hieß. Ich habe an dieser Geschichte geschrieben – sie liegt noch in einer Schublade – und gleichzeitig ist die Vorgeschichte dazu gewachsen. Und mit dieser Vorgeschichte beginne ich nun: »Tango und Tod« ist der Beginn von allem.


Das Darkadium als Buchwelt umspannt viele Jahrhunderte und mehrere Parallelwelten. Als ich anfing, diese Hintergrundgeschichte zu schreiben, gab es zunächst nur eine Parallelwelt, aber im Grunde war mir das zu wenig, nur unsere Welt und eine weitere zu haben.

Dichotomien wie z.B. »Gut« und »Böse« begegnen uns ja andauernd im Leben und in der Fantasyliteratur, aber ich finde, es gibt so viele Grauzonen, so vieles »Dazwischen«, dass es mir zu einfach war, nur von unserer Welt und einer weiteren Welt auszugehen – so sind es dann am Ende neben unserer Welt vier weitere geworden, von denen eine vernichtet wurde. Dazu kommen zwei Jenseitswelten für die Toten und die Verdammten.


Dass das »Darkadium« so groß geworden ist, ergab sich aus den Geschichten und den Figuren. Ich teile es mir mit den verschiedenen geplanten Buchserien, Einzelbänden und der Trilogie in Häppchen. Dieser Ansatz ist noch gar nicht so alt. Der hat sich erst so in den letzten zwei Jahren gefestigt, je näher ich dem Thema »Veröffentlichung« kam. So ist dann tatsächlich eine Art Konzept entstanden, das ich nun »Darkadian Fantasy« nenne.



Was ist das Besondere am Darkadium? Worauf dürfen sich die Leser:innen freuen?


Wie schon erwähnt, ist das Darkadium eine riesige Welt mit fünf Parallelwelten, davon eine unsere Erde, und die Geschichte umspannt viele Jahrhunderte. Ich betrachte alle Bücher und Figuren als Puzzleteile eines gigantischen Bildes. Ich liebe Puzzle und ich mache auch gern Patchwork. Im Grunde ist das mit dem Darkadium das gleiche.


Nach dem ersten Feedback von Testler:innen, die auch Fans geworden sind, lieben sie die Mischung aus Mystik, Action, Romantik und überraschenden Wendungen und Zusammenhängen, die die Bücher und Figuren verbinden. Mein Anspruch ist, dass man mit verschiedenen Büchern starten kann. Das macht es herausfordernd, aber auch interessant. Das Schöne ist auch, dass man die Figuren über mehrere Bücher hinweg und aus verschiedenen Perspektiven betrachtet. Das ist für mich auch sehr spannend, denn ich spiele gern mit Perspektiven (und den Gefühlen meiner Figuren).



Gibt es einen Ort, eine Figur oder ein anderes Detail im Darkadium, das dir besonders viel bedeutet und wenn ja, warum?


Das kann ich gar nicht so genau beantworten. Einer meiner Lieblinge ist George McKay, der in »Tango und Tod« als wichtiger Nebencharakter auftritt. Er ist der Protagonist der »Darkadian Gods«-Trilogie, und wir haben zusammen schon viel mitgemacht. Das gilt auch für Deborah, die ebenfalls Teil von »Darkadian Gods« ist, und natürlich für Tamás, den Protagonisten aus »Tango und Tod«, der im Hintergrund alle Fäden in der Hand hält. Sie alle sind ein Teil von mir und ich von ihnen.





Planung und Herausforderungen


Hast du alles im Darkadium bis ins kleinste Detail geplant oder lässt du dir Raum für überraschende Entwicklungen? Hast du so etwas wie eine "Universums-Bibel", in der du alle Fakten festhältst?


Sowohl als auch :D.

Ich habe einen groben Plan im Kopf und manches auch schon sehr detailliert geplant. Aber ich kann auch sagen: Plotten und schreiben ist was anderes. Es passiert oft, dass ich im Schreiben etwas völlig anders mache, als es vorher geplant war. Der Spielraum wird bei einem wachsenden Buchuniversum natürlich enger. Deshalb habe ich meine Glossare, meine Aufzeichnungen, und mein Darka-Wiki, das ich mit jeder Veröffentlichung aktualisiere.


Es ist auch schon vorgekommen, dass ich aufgrund von Feedback seitens Testleser:innen oder meiner Lektorin Dinge geändert habe. Auch wenn es da ein Gerüst im Hintergrund gibt, ist noch immer etwas Spielraum drin. Irgendein Autor hat es mal so gesagt: Man plant eine Reise, aber wenn man dann vor Ort ist, biegt man womöglich woanders ab, als geplant.



Welche Herausforderungen bringt so ein Buchuniversum mit sich? Auf was für Probleme bist du gestoßen und wie hast du sie gelöst?


Zeiten sind ein großes Problem. Wann war welche Figur wie alt? Passt das zu den Hintergrundgeschichten? Wie viel Zeit ist zwischen gewissen Ereignissen vergangen? Die größten Plotlöcher taten sich tatsächlich bei solchen Fragen auf, und ich rechne bei jedem Buch nochmal bei jeder Figur nach, wie alt sie ist – bis in kleine Nebenrollen.


Außerdem müssen natürlich Querverweise passen, die Backstories der Figuren müssen übergreifend abgestimmt sein. Auch Magie und besondere Fähigkeiten und Kräfte stellen immer Herausforderungen dar – ich will mich ja nicht irgendwann fragen lassen, warum die Hobbits nicht einfach mit den Adlern nach Mordor geflogen sind ;).


Da bin ich dann immer den Testleser:innen und dem Lektorat unendlich dankbar, weil ich manches auch einfach selbst nicht mehr sehe. Das Abstimmen und immer wieder Rückversichern, dass das mit anderen Texten passt, macht viel aus. Ich arbeite auch noch an einer Methode, wie ich das alles übersichtlich festhalte. Das Wiki ist ein wichtiger Teil davon. Was da veröffentlicht ist, ist quasi Gesetz.



Das Schöne an einem zusammenhängenden Buchuniversum sind ja für viele Lesende die Easter Eggs, wiederkehrende Figuren und Hintergründe, die erst in nachfolgenden Büchern klarwerden. Gibt es so etwas auch im Darkadium?


Ja! Manche sind offensichtlicher, andere versteckt, aber es gibt sie. Um ein kleines zu verraten: In »Tango und Tod« erzählt der bereits erwähnte George McKay, dass er zuvor in einer Kapelle einen Zusammenstoß mit jemandem hatte – er hat eine Verletzung davongetragen. In »Darkadian Gods« wird dieser Zusammenstoß dann tatsächlich aus Deborahs Sicht erzählt. Es gibt noch weitere kleine und große Verweise.



Testlesen, Lektorat und Selfpublishing


Durch das Lektorat und Testlesen kenne ich das Darkadium inzwischen ziemlich gut. Jede neue Geschichte ist wie ein Nachhausekommen. Du hast ja auch einen festen Stamm an Testlesenden. Wie ist es für dich, diesen Weg nicht allein gehen zu müssen?


Auf einer Skala von 1 bis 10 ist das ne 100. Ich wüsste gar nicht, wie es ohne gehen sollte. Mir ist das Feedback so extrem wichtig, und ich freue mich natürlich, dass gleich mehrere Testleser:innen sagen, sie bleiben und wollen immer noch mehr aus dem Darkadium lesen!


Das an sich ist ja schon ein schönes Feedback. Mir ist es wichtig, mit einem gewissen Stammteam zusammenzuarbeiten, aber auch, immer mal wieder frische Leser:innen dabei zu haben. Ich lerne da sehr viel und schätze mich glücklich, hier so ein kleines Supporter-Team zu haben. Denn mal ehrlich: Beim Schreiben ist man schon sehr einsam. Niederlagen und Erfolge erlebt man zunächst einmal allein, dabei ist es viel schöner, wenn man die teilt. Für eine Autorin oder einen Autor ist glaub ich nichts schlimmer, als nur im luftleeren Raum zu schreiben. Mich interessiert, was meine Leser:innen denken, was ihnen zu der Geschichte einfällt.


Testlesen finde ich im Ganzen schon sehr fruchtbar. Ich liebe es, die Rückmeldungen meiner Testleser:innen zu lesen, auch, wenn sie nicht nur positiv sind.

Dasselbe gilt auch für das Lektorat: Das ist immer sehr konzentriert, und da passiert auch immer noch so viel. Es kommt mir so vor, dass erst dann der Text wirklich lebendig wird und Tiefe bekommt. Du gehst ja auch immer sehr tief mit rein, denkst dich sehr in die Figuren und diese Welt und zeigst mir da manchmal Dinge, die mir selbst gar nicht so klar waren. Das ist ein total gutes Gefühl, nicht allein zu sein, sondern gemeinsam an diesem Text zu arbeiten und das Beste da herauszuholen.


Das ist nicht nur wertvoll für den Text, sondern auch für mich persönlich. Und wie ich schon sagte: Ich habe aufgrund des Feedbacks auch schon was geändert, nicht nur Kleinigkeiten.



Apropos allein: "A Darkadian Tale – Tango und Tod" erscheint im Selfpublishing. Was hat dich dazu bewogen, ins Selfpublishing zu gehen und wie sind deine Erfahrungen bisher?


Ich wollte von Anfang an hybrid veröffentlichen, also sowohl im Selfpublishing als auch im Verlag, einfach um beide Wege zu kennen. Mit einem anderen Buch hatte ich auch einen Verlagsvertrag, von dem ich mich inzwischen gelöst habe, weil dort nichts voranging.

Auch »Tango und Tod« hätte ich in einem Verlag unterbringen können – ein Angebot lag vor – , habe mich aber bewusst dagegen entschieden, um nicht abhängig von einem Partner zu sein, der am Ende keiner ist.


Leider haben wir in den letzten Monaten bei einigen Kleinverlagen gesehen, dass der Druck hoch ist und viele aufgeben müssen. Das ist dann mal mehr, mal weniger schön und detailliert in der Öffentlichkeit abgelaufen. Wer regelmäßig auf Instagram unterwegs ist, hat das sicher mitbekommen.


Beim Selfpublishing trage ich zwar das gesamte Risiko, aber ich habe alle Termine, Daten und Rechte in meiner Hand. Das ist mir wichtig. Ich kenne auch Autor:innen, deren Rechte von Verlagen blockiert sind, die z.B. bis zum Ende einer Vertragslaufzeit warten müssen, um ihre eigenen Texte zurückzubekommen.


Ich betreibe bereits seit vielen Jahren ein Kleingewerbe mit Nähanleitungen und Schnittmustern. Dadurch ist das Selbstständigsein nicht neu für mich. Für mich war klar: Ich will einen eigenen Shop und ich will auf Buchmessen direkt verkaufen. Ich stehe voll dahinter, mein Mann auch. Dafür bin ich ihm unendlich dankbar, denn finanziell reißt so ein Buch ein großes Minus in die Haushaltskasse. Das ist das Risiko.


Als Selfpublisherin habe ich dafür alle Fäden in der Hand und eine höhere Verkaufsmarge. Das gefällt mir so. Aber ich kann auch alle verstehen, dass sie lieber Verlagsautor:in sein wollen. Das will ich auch weiterhin – ich arbeite aktuell an einem Buch, das in einem Verlag erscheinen wird.


Beides zu machen, hat folgende Vorteile: Erstens minimiert das mein finanzielles Risiko, und zweitens hat ein Verlag nochmal eine eigene Reichweite. Ich verspreche mir, darüber dann neue Leser:innen zu erreichen. Ob das alles so klappt, wird man dann sehen.





Alltag einer Autorin über 40


Du startest, wie ich selbst auch, mit über 40 ins Abenteuer Autorin-Sein. Warum nicht eher? Machst du dir manchmal Gedanken darüber, ob es zu spät ist für eine Autorinnenkarriere? Wie gehst du mit dem Thema Alter um?


Ehrlich gesagt denke ich da gar nicht drüber nach. Ich fühle mich fit und gesund und bin dankbar dafür. Ich wollte schon immer Schriftstellerin werden, aber ich habe mich nie getraut. Geschrieben habe ich ja immer, und kreativ war ich auch schon immer.

Ich habe alle möglichen Erfahrungen im Leben gemacht: Ich habe Depressionen erlebt, einen Burnout, habe meinen Job verloren, bin beruflich komplett gescheitert, bin Mutter von vier Kindern geworden, habe ein Kleingewerbe gegründet, ein Haus gekauft und immer wieder neu angefangen.


Und irgendwann habe ich gedacht: Wenn ich jetzt nicht diesen Traum angreife, werde ich es nie. Also habe ich endlich ernsthaft geschrieben und arbeite allabendlich an dem Darkadium. Das ist meine Welt, hier bin ich glücklich.


Mein Leben, meine Erfahrungen und meine Überzeugungen und Erkenntnisse fließen in meine Geschichten ein. Nichts davon hätte ich mit zwanzig oder dreißig schreiben können. Da hatte ich ganz andere Probleme. Ich bin jetzt Mitte vierzig und stehe in der Mitte meines Lebens. In mir brennt ein Feuer, das sich nicht mehr so leicht löschen lässt. Nachdem meine Kinder nun einigermaßen groß sind und unser Leben soweit steht, ist für mich der Zeitpunkt genau richtig, um durchzustarten. Und ich liebe alles daran.


Ich liebe es auch, keine zwanzig oder dreißig mehr zu sein. Die Unsicherheiten von damals sind weg. Ich schminke mich nicht mehr seit einigen Jahren, und ich färbe auch meine Haare nicht mehr. Was habe ich zu verlieren? Nichts. Was könnte ich gewinnen? Alles.


Es ist tatsächlich so, dass ich mich frei fühle – so frei wie noch nie zuvor in meinem Leben. Vieles, an dem ich mich früher aufgerieben habe, ist mir inzwischen egal. Ich habe keine Zeit für irgendeinen Bullshit mehr, und ich interessiere mich auch nicht dafür, ob ich äußeren Maßstäben in punkto Schönheit und jugendlichem Aussehen genüge.


Ich habe so manche Hürde im Leben überwunden, habe an mir selbst gearbeitet, und ich fühle mich einfach reif und bereit für alles, was da noch kommt. Meine 30er Jahre habe ich mit Kinderkriegen verbracht und das war ne wertvolle Zeit. Jetzt genieße ich, dass ich mir meine Zeit zurückhole. Wen interessiert mein Geburtsjahr? Ich arbeite an meinem Handstand und fahre im Sommer zum Surfen. Ich fühle mich deutlich fitter als noch vor zehn oder fünfzehn Jahren. Ich gehe jede Woche zum HIIT und zum Yoga, und das fordert mich sehr, macht mir aber auch großen Spaß. Das hätte ich früher nie gedacht, aber der Sport setzt viel positive Energie in mir frei. Ich bin immer sportfaul gewesen und kann mich auch nicht fürs Laufen oder Radfahren begeistern, aber hier habe ich was gefunden, was mir extrem gut tut. Das wirkt sich auch auf den Rest meines Körperbefindens aus.


Also: Nein. Ich mache mir keine Sorgen darüber, ob ich zu spät zu meiner Autorenkarriere bin. Das interessiert mich überhaupt nicht. Jeder Mensch ist auf einer individuellen Reise. Ich bin schon fast froh, dass ich keine Jugendsünden veröffentlicht habe. Außerdem sehe ich das wie Gandalf: Eine Zauberin kommt immer präzise dann zur Party, wann sie es geplant hat ;-). Ich habe das Gefühl, mein ganzes Leben hat mich hier an diesen Strand gespült mit allen Erfahrungen, die ich so gemacht habe. Die Menopause winkt mir schon manchmal zu, und ich freue mich auch darauf. In mir weiß ich: Es soll so sein. Ich nenne diese Zeit auch gern die »Menomorphose«. Ich habe viele Ängste hinter mir gelassen und ich durchschaue viele Dinge, und das verleiht mir sehr viel Kraft.



Welchen Platz nimmt das Schreiben in deinem Leben ein? Wie vereinbarst du die Autorin mit deinen anderen Rollen?


Ich bin dankbar, dass ich jeden Abend schreiben kann. Zwei Vormittage habe ich zusätzlich für Marketing, Blogging, Buchhaltung usw. Mein Jüngster ist 9, die Älteste fast 16. Ich habe außerdem einen Teilzeit-Job. Das passt alles super so. Ich kann es manchmal selbst nicht fassen, aber ich bin glücklich und zufrieden so, wie es gerade ist.


Mein Mann unterstützt meine Schreiberei außerdem. Das hilft sehr. Ihm gefallen die Geschichten und er hält mir den Rücken frei für Messen und Lesungen, weil er eben auch findet, dass ich nach der ganzen Kinderzeit mal dran bin. Und er findet’s wohl ganz gut, wenn ich mal nicht nur in meinem Keller sitze und unter Leute komme *lach*. Insofern passt das alles perfekt.



Mehr von Sonja Tornefeld und dem Darkadium


Was dürfen wir nach "A Darkadian Tale – Tango und Tod" als nächstes aus dem Darkadium erwarten? Wird es mit den Figuren weitergehen? Bleiben deine kommenden Geschichten im Darkadium verankert oder unternimmst du auch Ausflüge jenseits davon?


Zunächst wird das Hörbuch von »A Darkadian Tale – Tango und Tod« im Utopie Verlag erscheinen. Das kommt im Winter, eventuell schon im Dezember. Da freue ich mich schon sehr drauf!


Die nächste Veröffentlichung im Frühjahr 2027 wird dann auch Teil des Darkadiums sein: »Darkadian Nights – Der Kuss der Wolfsnacht«, so ne Art »Midnight Breed« von Lara Adrian trifft »Sons of Anarchy« in den 60ern. Im Hintergrund bringe ich außerdem mein eigentliches Hauptwerk »Darkadian Gods« voran, und ich schreibe an weiteren Geschichten und Romanen.



Zum Schluss würde ich gerne wissen, wo Lesende dich und deine Bücher finden können. Kann man dich auch irgendwo persönlich treffen?


Also man findet mich auf meiner Website und kann zum Beispiel meinen Newsletter abonnieren. Mein Shop ist auch da, und ich freu mich über jede Bestellung! Online bin ich außerdem bei Instagram und Mastodon sehr aktiv und auch auf Pinterest.

Außerdem bin ich auf einigen Buchmessen und zu Lesungen anzutreffen:


  • 14.11.2026 – Zeilentraum, Dortmund (mit Lesung)

  • 21.11.2026 – DraKuLa – Lesung in der Bücherei Dransfeld

  • 05.12.2026 – Winterlesezauber, Stuttgart

  • 18.-21.03.2027 – Leipziger Buchmesse

  • 08.05.2027 – Liber Lestihr Buchmesse

  • 12.-13.06.2027 – HamBum, Hamburg (mit Lesung)

  • 04.09.2027 – FürstenBuch Buchmesse


Ich bin auch auf der Suche nach weiteren Terminen für Lesungen und plane noch weitere Messen für 2027. Meine Termine findet man auch auf meiner Website. Ich freue mich schon darauf. Ich bin eigentlich eher jemand, der sehr introvertiert ist, aber ich habe wirklich Lust darauf, mich auf diese Buchmessen und Lesungen zu stürzen.



Betrete das Darkadium ... Wenn du dich traust


Vielen Dank, liebe Sonja, für diesen spannenden Einblick in dein Werk und dein Wirken. Immer wieder unglaublich, wie aus einem einzigen Bild im Kopf, einem Traum oder einer Szene eine ganze Geschichte und sogar ein ganzes Buchuniversum entsteht. Also, wer da nicht neugierig wird …


Sonjas Debütroman in verschiedenen Ausführungen, inklusive Illustrationen und Goodies gibt es in ihrem Autorinnen-Shop. Wenn du in Zukunft weitere Veröffentlichungen und Termine nicht verpassen möchtest (und eine exklusive Kurzgeschichte aus dem Darkadium lesen willst), abonniere Sonjas Newsletter. Als Mäzen:in auf Sonjas Steady-Kanal kannst du ausgewählte Texte von ihr vorab lesen und profitierst von einigen weiteren Vorteilen.






Auf Wiederlesen!

XOXO

Svea 🖤







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Hi, ich bin Harlow,

Autorin magischer Bücher mit queeren Figuren zum Träumen, Fühlen und Nachdenken.

 

Willkommen auf meiner Hexeninsel, wo die Grenzen zwischen den Welten durchlässig sind.

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Fantasy-Autorin fueled by Chai Latte und dem dringenden Bedürfnis, die Bilder aus ihrem Kopf in Worte zu fassen.

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