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Kein Bock auf (Un)Social Media

  • Autorenbild: Harlow
    Harlow
  • 8. Feb.
  • 4 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 21. Feb.


Sag mal Harlow, warum bloggst du jetzt eigentlich? Solltest du nicht lieber mal deinen Instagram-Account auf Vordermann bringen? Endlich deinen TikTok-Kanal bespielen? Mal wieder was bei Threads schreiben?


Ja, nee, da habe ich gerade überhaupt keine Lust drauf. Und damit bin ich nicht allein. Sie ist überall und wird immer sichtbarer: Die Social Media Müdigkeit macht sich breit. In diesem Blogbeitrag zeige ich dir, warum ich keine Lust mehr auf immer unsozialer werdende Soziale Medien habe und wo ich mich stattdessen herumtreibe.



Kein Bock auf Unsocial Media


Wild und frei und wunderbar


Was haben z.B. Sonja Tornefeld, Fanny Remus, Miriam Weidauer und ich gemeinsam, außer dass wir alle Autorinnen sind? Richtig: Wir alle haben einen Blog und möchten uns zukünftig mehr darauf konzentrieren, als auf Social Media.


Als ich Ende 2021 meinen Instagram-Account als Autorin einrichtete, war Bookstagram der Place-to-be. Fast Forward ins Jahr 2026: Bookstagram ist nicht wiederzuerkennen. Wir wissen es alle. Social Media ist nicht mehr das, was es mal war. Das Internet ist nicht mehr das, was es mal war. Spätestens seit dem Aufkommen von KI und dem starken Wachstum von TikTok und Short Form Videos hecheln wir nur noch Algorithmen hinterher. Alles ist laut, schnell, flüchtig, oberflächlich, einheitlich, trivial …


Dabei gilt doch: All good things are wild and free, nicht wahr? Und ich füge hinzu, dass die besten Dinge für mich außerdem eher leise, achtsam und tiefgründig sind. Die heutige digitale Welt ist das genaue Gegenteil davon, besonders in (auf, zwischen, …) Social Media. Von wild und frei kann da keine Rede sein, denn wir werden immer mehr zu Sklaven des Systems, müssen uns an fadenscheinige Regeln halten und zu immer denselben Themen posten, wenn wir sichtbar werden wollen. (Eigentlich müssten wir auch immer wieder gleiche Bücher schreiben, aber das Thema ist eine Büchse der Pandora, die ich hier jetzt nicht öffne). Um Community, Verbindungen, einen ehrlichen Austausch geht es doch schon längst nicht mehr. Und bevor du jetzt kommst mit "Das war doch schon immer so!": Nein, war es nicht. Vor ein paar Jahren habe ich es noch anders erlebt.


Wer mich etwas besser kennt, weiß vielleicht: Ich bin ein nachdenklicher, zurückgezogener Mensch, introvertiert und oft ängstlich (und socially awkward … tja). Aber ich bin und war niemals eine, die immer mit dem Strom schwimmt. Im Gegenteil. Ich hinterfrage grundsätzlich alles. Wenn mir etwas blöd vorkommt, dann mache ich es nicht. Unsinnige Regeln, seltsame Trends, ein krankmachendes System … Not my cup of tea


Nach Phasen wochenlanger Social Media Pausen und immer wieder scheiternden Neuversuchen, ziehe ich darum jetzt die Notbremse und steige aus.





Was heißt das jetzt genau?


Wenn du mich suchst, findest du mich zukünftig hier:


  • Instagram: Zwar verschwinde ich, wie die meisten, nicht komplett von Instagram, aber unter @harlowsstories wird es nur noch die wichtigsten News und Teaser geben. Ich werde nicht mehr so viel kommentieren, aber DMs kannst du mir weiterhin gern schreiben. Ich antworte auf jeden Fall, wenn auch vielleicht nicht sofort.


  • Website: Meine Website ist mein virtuelles Wohnzimmer, fast wie ein Vorzimmer zu meinen Büchern und Geschichten. Hier laufen alle Stränge zusammen. Alles hier ist ehrlich und authentisch Harlow, nachdenklich, socially awkward und gloriously weird. (Ja, ich baue gerne englische Ausdrücke ein … shoot me. Hier darf ich das.)


  • Blog: Ich wollte schon immer bloggen und bin total happy, dass Blogs ein Comeback zu erleben scheinen. Hier in meinem Leuchtturm-(B)Log kann ich tun, was ich auch in meinen Büchern mache und was in Social Media nicht (mehr) unbedingt zieht: Wild und frei schreiben, was ich schreiben möchte. 


  • Newsletter: Auch Newsletter erleben eine Art Comeback. Obwohl, waren sie je weg? In meiner WyldeWorte Flaschenpost bekommst du ab jetzt die aktuellsten News und zwar direkt ins Postfach. Kein "Ach, dein Beitrag wurde mir gar nicht angezeigt!" oder "Gerade hab ich gesehen: Du hattest letzten Monat eine Lesung?".  


Warum jetzt eine Autorinnen-Website?


Ich habe noch gar kein Buch veröffentlicht, warum jetzt also eine Website mit Blog und Newsletter? Dafür gibt es mehrere gute Gründe.


  • Wie oben geschrieben: Meine Website ist meine kleine Homebase im Internet, die (weitestgehend) mir gehört. Solange ich hier nicht gegen Gesetze verstoße, kann ich schreiben, was ich will. Und dazu muss ich nicht zwangsläufig schon veröffentlicht haben.


  • Meine Bücher und Geschichten hängen alle irgendwie zusammen. Du wirst einige wiederkehrende Elemente darin finden. Küstensettings, Hexen, Meeresmagie, Leuchttürme, ... Meine Website lädt dich ein in diese Welten und bereitet die Bühne für meine Bücher, schon bevor sie erscheinen.


  • Eine E-Mailliste ist DAS Marketingtool schlechthin und man kann gar nicht früh genug damit anfangen, wenn man sämtlichen Marketing-Gurus Glauben schenkt. Und tatsächlich habe ich selbst inzwischen einige tolle Autorinnen-Newsletter abonniert und finde, sie sind ein tolles Mittel, um mit anderen in Kontakt zu treten. Früher hatte ich Brieffreundschaften, heute verlagere ich sie ins Internet.


  • Eine eigene Website macht dieses Autorinnen-Ding noch ein Stück realer. Sie jetzt schon einzurichten, ist wie eine Form von Manifestation. Ich möchte Autorin sein, auf meiner Website bin ich es schon.


  • Eine Website und einen Blog frühzeitig aufzubauen, ist immer noch nützlich für SEO und Co. Und ich muss mich nicht auch noch darum kümmern, wenn ich mitten in der Veröffentlichung meines Debüts stecke und mir vor lauter Promotion der Kopf schwirrt.




Komm mit, es wird ein wilder Ritt


Für mich ist das Beste daran, dass ich das Gefühl habe, mich auf diesen Wegen mit den richtigen Menschen verbinden zu können. 


Darum habe ich eine Bitte an dich: 

Folge mir auf Instagram nur, wenn dich wirklich interessiert, was bei mir passiert. Abonniere meinen Newsletter nur, wenn du wirklich wissen willst, wann ich etwas veröffentliche. Lies meinen Blog nur, wenn du meine Gedanken und die Hintergründe zu meinen Büchern interessant findest. Besuche mich nur auf meiner Website, wenn du Lust hast, dich mit mir auszutauschen und miteinander in Verbindung zu treten. 


Wenn du zu all dem nickst, dann verspreche ich dir, frei nach den Worten eines meiner größten Idole David Bowie: "Ich habe noch nicht wirklich eine Ahnung, wie genau alles wird, aber ich verspreche, es wird nicht langweilig." 


Falls du jetzt neugierig auf meinen Newsletter bist, kannst du dich hier für die WyldeWorte Flaschenpost anmelden. Sie kommt jeden Monat, selten auch mal zwischendurch, zu dir. Schau dich auch gerne im Blog und auf der Website um.


Und wenn du bei mir fertig bist, hüpf rüber zu diesen interessanten Autorinnen-Blogs:


Sonja Tornefeld: Phantastopia.de



Auf Wiederlesen!

XOXO

Harlow 🖤







Kommentare


Hi, ich bin Harlow,

Autorin magischer Bücher mit queeren Figuren zum Träumen, Fühlen und Nachdenken.

 

Willkommen auf meiner Hexeninsel, wo die Grenzen zwischen den Welten durchlässig sind.

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Fantasy-Autorin fueled by Chai Latte und dem dringenden Bedürfnis, die Bilder aus ihrem Kopf in Worte zu fassen.

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